Dizzy Gillespie (1917-1993)

 

war nicht nur bekannt für sein phänomenales Trompetenspiel, sondern auch für besonders verrückte Aktionen. Schon sein Aussehen stach unter den anderen Jazzmusikern heraus: Seine Backen waren beim Musizieren immer prall aufgeblasene. Seine Trompete war schräg nach oben gebogen. 1953 war jemand versehentlich auf das Instrument gefallen, die Trompete hatte sich verformt. Dizzy Gillespie begeisterte sich so für den Ton seiner verbogenen Trompete, dass er sich von da an eigens Trompeten nach diesem Modell anfertigen ließ.

 

1964 kandidierte der Trompeter sogar für das Amt des amerikanischen Präsidenten. Dizzy Gillespie wurde früh von seinem Vater, der ebenfalls Musiker war, an die Musik herangeführt. Schon mit vier Jahren spielte er Klavier, mit zwölf lernte er Trompete. Bald spielte er in vielen verschiedenen Bands und trug zur Entwicklung einer neuen Form des Jazz bei: dem Bebop. 1945 gründete er mit weiteren bekannten Jazzmusikern wie John Coltrane und James Moody sein eigenes Orchestra.

 

Gillespie war nicht nur Musiker sondern auch Komponist. Er war einer der ersten, der in seine Jazzmusik auch die Musik anderer Kulturen, wie beispielsweise Südamerika oder Kuba miteinfließen lies. Viele seiner Stücke wie Night In Tunisia, Groovin' High und Woody 'n You zählen heute zu Jazzstandards, das sind Kompositionen, die von Jazzmusikern besonders oft nachgespielt werden.

Und da waren

z.B. noch...

  

Louis Armstrong

Chet Baker

Miles Davis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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